Auto-ID und Produktkennzeichnung

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Hier befinden wir uns in einem sehr entwicklungsfaehigen Feld. In der Industrie werden heute schon vielmals Behaelter sowie zunehmend direkt Halbzeuge zur intelligenten Materialflusssteuerung gekennzeichnet. Gleiches gilt fuer die entsprechenden Stellplaetze, so dass Lagerhaltung und Betriebsdatenerfassung ins System integriert werden koennen.

Fuer fertige Produkte im Einzelhandel geschieht dies auch immer haeufiger auf Umverpackungsebene, einzelne Produkte im Ladengeschaeft muessen nachziehen. Hier ergeben wertige und individuelle Waren wie in der Bekleidungssparte einen guten Ansatzpunkt und sind Vorreiter.

Standard fuer das Produkt im Regal ist derzeit der EAN-Code, grosse Ausgaben fuer die Kennzeichnung fallen damit nicht an. Will man aber den Warenfluss mit seinem ERP-System kombinieren und mehr moeglich machen, dann werden heutzutage RFID-Loesungen eingesetzt. Manche sind nicht mal offensichtlich, schauen Sie aber nur einmal an den Boden von den Gitterwagen, die mit Pflanzen bestueckt in den heimischen Baumarkt eingefahren werden...

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Die Autoindustrie, als eine der Vorzeigeindustrien in Deutschland, nutzt so jene Kennzeichnung schon laenger, hier kommen diverse Metaltags, welche man auch auf abschirmenden Untergrund aufbringen kann, zum Einsatz. Diese muessen besonders widerstandsfaehig sein.

Dem aufmerksamen Beobachter mag wohl am meisten gefallen (wenn er zum Beispiel auf einer Messe wie der Euro-ID war), wie in der Lagerwirtschaft RFID, WLAN und NFC-Geraete genutzt werden, um z.B. im Hochregal den richtigen Standplatz zu finden und den Staplerfahrer zu unterstuetzen, den richtigen Bigpack auch wirklich zu haben und somit Sicherheit in die Ablaeufe im Industriebetrieb zu bringen.

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Genauso wie in Waeschereien, wo man Kleidungsstuecke unterscheiden muss. "Washtags" haben dann auch eine entsprechende Umhuellung aus einem Polymer, was biegsam und gleichzeitig temperaturbestaendig ist. In Kartonagenfabriken ist man ueberdies dazu uebergegangen, die in Kartons befindlichen Tags zur Warenkennzeichnung auch fuer die eigene Betriebsdatenerfassung zu nutzen. Ausschnittweise, also entwicklungsfaehig.

Wirklich intelligente Waren und deren flaechendeckender Einsatz werden dann noch ein Stueck dauern, aber wir sind auf dem Weg dahin. Preisauszeichnung und Diebstahlsicherung koennen ueber das gleiche System realisiert werden, effektiver Plagiatsschutz wird moeglich. Und darueber hinaus sind einige Sonderanwendungen wie in der Medizin und im Behindertenbereich erfolgreich gestartet ...

Und, um der Vision wie im Video zu folgen, diverse Waren sind dann in die Lage versetzt, mit ihrem Gegenueber ihre gespeicherten Merkmale auszutauschen, welche zur Interaktion mit dem Verkaufspersonal oder dem Kaeufer genutzt werden koennen...

Swen Hopfe

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