Smarte Heimgeräte und Multimedia

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Kaum ein Geraet wie TV, Receiver oder Blue-Ray-Player wird noch ohne LAN-Anschluss verkauft. Viele dieser Geraete haben neben Bluetooth auch Wifi an Board. Dazu finden Initiativen wie DLNA statt, womit auch Kameras oder Storages eine komfortable Anbindung an Internet und lokales Netzwerk ueber UPnP bekommen und damit mit stationaerer oder mobiler Rechentechnik, mit Komponenten wie Druckern oder IP-Cams oder direkt untereinander kommunizieren koennen.

In der Peer-To-Peer-Kommunikation spielt immer haeufiger auch NFC eine Rolle, hier finden also Protokolle aus der RFID-Welt der Proximity-Chipkarten statt. Verbindungen im Nahfeld (ueber wenige Zentimeter) sind gewuenscht, damit kann man dann ohne aufwaendiges Pairing der Partnergeraete sofort Daten uebertragen. Zum Beispiel zum Datenaustausch zwischen zwei Netbooks oder Smartphones.

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Komponenten aus Multimedia, Haustechnik und Computing werden also smart, vorallem Multimediakomponenten bieten sich nun zur Einbindung an und das Wohnzimmer wandelt sich zur Informationszentrale. Neben technischen Verbesserungen wie Minimierung der Abmessungen, immer hoeherer bildlicher Aufloesung, 3D-Wiedergabe und beruehrungsempfindlicher Eingabe steht also vorallem Konnektivitaet im Vordergrund.

Derzeit werden in Deutschland etwa 5 Millionen Smart-TVs im Jahresdurchschnitt verkauft. Mobile Geraete, das sind neben den ganz Kompakten nun auch Tablets und Notepads, warten derzeit mit zweistelligen Zuwachsraten auf. Waehrend es zur Erstellzeit dieses Artikels (Stand 2012)  langsam ein alter Hut ist, Netzwerkinhalte auf Geraete ueberall im Netz zu streamen, wird es in Zukunft darauf ankommen, eine wirkliche Verbindung von Komponenten aus den oben genannten Bereichen zu bekommen. Sicherheitshardware und Technik aus der Kueche inklusive.

Und Komfort ist bei den Konsumenten gefragt, wobei wir beim Token Fernbedienung angekommen waeren. Hier wird fuer das naechste Jahrzehnt schonmal das Ende der klassischen Fernbedienung prophezeit, welche schon jetzt durch Smartphones ersetzt werden kann. Waehrend Armbanduhren, Nachttischwecker, Kameras oder auch Spielzeugroboter schon mit dem Android-Betriebssystem arbeiten, ist die wirklich praktische und universelle Bedieneinheit fuer alle meine Heimgeraete noch nicht erfunden und Sprach- und Gestensteuerung entwickeln sich derweil auch weiter.

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In der Zukunft wird es darauf ankommen, mit der gewonnenen Vernetzung und Interaktion von Komponenten, eine Umgebung zu schaffen, die auch meinen ganz persoenlichen Anspruechen so nahe wie moeglich kommt.  Waehrend wir heute schon unseren Desktop individualisieren, mit dem persoenlichen Kfz-Schluessel die Sitzstellung im Auto an die Koerpergroesse anpassen oder die Zusammenstellung der Banknoten bei der Sofort-Auszahlung am Geldautomaten waehlen koennen, so soll auch im Heimbereich ganz aehnlich gearbeitet werden. 

Dabei wird an ein persoenliches Lebensumfeld gedacht und dazu sind wieder digitale Identitaeten und Token notwendig, wie wir sie schon laengst kennen. Moeglich also, beim Betreten eines Raumes auf den digitalen Bilderrahmen meine Lieblingsbilder wiederzugeben, mich persoenlich akustisch zu begruessen und meine Favoriten bei den TV-Sendern zu laden.
Mein internetfaehiger TV zeigt heute schon eine persoenliche Startseite an, holt sich Daten aus einem Newsportal, von einer Wetterseite und der Webcam. Raumtemperatur, Luftfeuchte und weitere Daten von der Haussteuerung und der Alarmzentrale werden ebenfalls angefordert. Auf entsprechende Links kann man gleich lossurfen, dafuer gibt es die entsprechende TV-Tastatur. Stimmungsbilder funktionieren, werden jedenfalls anhand von Jahres- und Tageszeit ausgegeben. Weniger "personalisiert" im Moment. Aber Hauptsache, man vereint das dann auch mit einem harmonischen Familienleben ...  

Swen Hopfe

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