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ESC mal lassen?

Deutschland hat das Manga-Mädchen Jamie Lee geschickt. Ist aber kein Kostümwettbewerb, der Eurovision Song Contest, oder etwa doch?
Zumindest kann von einem Wettbewerb der Komponisten, wie der Grand Prix einmal angelegt war, keine Rede mehr sein.

Aber die Ausstrahlung der deutschen Künstlerin und der Song als solches konnte einfach nicht mithalten. Das war eben mal so und da sollte man nicht jammern. Schließlich haben wir bei den Vorentscheiden in den letzten Jahren schon reichlich Mist gebaut. Da war mir Australien in seiner Freude schon richtig sympathisch.

Nach der Wahl

Und in dem Fall sind die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Würtemberg und Sachsen-Anhalt gemeint.

Persönlichkeiten haben gewonnen, wo die gefehlt haben, ging es mit den etablierten Parteien bergab. Der Erfolg der AfD war absehbar, wenn auch in Sachsen-Anhalt nicht in dieser Höhe. Aber vielleicht doch, denn gewissen Regionen in Deutschland schenkt man offenbar zu wenig Beachtung. Dann sollte man doch jetzt nicht wieder alle dort in einen Sack packen wollen und mit der medialen Keule draufhauen.

Denn so naiv ist das Wahlvolk nicht und bringt damit bei denen nächsten Landtagswahlen auch keine besseren Ergebnisse. Anstattdessen sind neben ordentlichen Hilfsprogrammen, konkrete Regelungen bei der Zuwanderung und Zuhören und Kümmern bei den Leuten angesagt.

Das gespaltene Land

Wie hat sich doch die Diskussion um Flüchtlinge, welche nun nach Europa strömen, in den letzten Wochen zugespitzt. Liest man in Foren, möchte man gar nichts mehr dazu beitragen, denn es scheint auf den ersten Blick alles gesagt und sich Fronten gebildet zu haben.

Und das ist schade, denn ein Schwarz-Weiß gibt es wie immer eigentlich nicht. Und hat man keine Lust mehr, seine Meinung zu äußern, dann sind wir offenkundig an einem Punkt, wo nichts mehr übrig bleibt außer Verhärtung oder Resignation. Eine ganz schlimme Sache. Dem möchte ich mal ausweichen, in dem ich eben nicht zu Facebook oder etc. poste. Und ja, Wiederholung ist vielleicht angesagt, auch in meinem Statement hier. Aber vielleicht auch nicht.

Griechenland und kein Ende

Oder doch ein guter Ausgang in ein paar Jahren und Hellas kommt wieder auf die Beine. Aber daran glaubt in diesen Tagen so richtig niemand. Da ging es nur um's Geld, um das, was schon an Kredit geleistet wurde, wieviel davon weg ist und was für einen Neuanfang noch zukünftig gebraucht wird.

Aufgrund der Höhe der Summen kann es dem Normalbürger schon Angst werden und mir geht's genauso. Unverständlich den Einwohnern in Resteuropa deshalb Jargon und Vorgehnsweise der Tsipras-Regierung und dem Cowboy Varufakis. Noch kurioser für einen Portugiesen oder Italiener, welche Erwartungen in der griechischen Bevölkerung da sind. Und irgendwie konnte und kann ich das auch nachvollziehen, denn eine 13. Rente und sonstige Versprechen, welche man innenpolitisch abgegeben hat, passen garnicht ins Bild und zum Sparen.

Sumpf muss öffentlich

Nachdem es fast eine Show war, zur und nach der Wahl des FIFA-Präsidenten, ist er nun weg, der Herr Blatter.

2006 hat er noch das Bundesverdienstkreuz bekommen. Da war WM. Nur der Struck war öffentlich dagegen und hat doch damals glatt die Frage aufgeworfen, was denn die Kriterien für die Ehrung so sein sollten. Das hat mir gefallen. Natürlich waren auch noch andere insgeheim dagegen, einerseits, weil sie der gleichen Meinung waren, andererseits, weil sie das Unternehmen recht riskant fanden.

Neues Lumia

OK, neuen Anbieter für einen Handyvertrag gesucht und gefunden. Ohne Smartphone inklusive, um etwas frei zu sein und das "alte" tut es ja auch noch...

Naja, dann hat mein aktuelles und eigentlich noch gut bestückte Android-Teil den Geist aufgegeben und die Suche nach einem neuen Phone stand nun doch wieder an.
 

 
Mit Android schon länger unterwegs, nervten aber doch die Gerätekosten bei Samsung und Google. Und irgendwo wollte ich mich auch mal außerhalb umschauen.

Moeglich oder unmoeglich?

Und diesmal als "Buchkritik" ein Klassiker quasi, denn das Buch aus 1977 wird im Handel nicht mehr erhältlich sein. Und, oh Schreck, ein russischer Autor. Aber es gab auch damals welche, wie A. Kitaigorodski, die wissenschaftliche Abhandlungen populär beschreiben konnten.

Deshalb liest sich “Unwahrscheinliches – möglich oder unmöglich?” auch recht gut und ist relativ frei von diverser damaliger Ideologie.
Und wir erwarten, dass eine Zahl, welche der Roulette-Tisch gerade ausgegeben hat, nicht so gleich wieder kommt und vergessen dabei, dass der schnöde Tisch kein Gedächnis hat. Mitunter glauben wir auch, dass, wenn uns durch wilde Farbspritzerei ein ansprechendes abstraktes Gemälde gelungen ist, wir das beliebig wiederholen könnten. Und wieder sind wir auf dem Holzweg.

Von der Unausweichlichkeit des Scheiterns

Ja, Murphys Gesetz ist keine Scherzformel von blassen Physikern, sondern ein Naturgesetz. Denn der Mensch, welcher sich als Krone der Schöpfung hält, ist eben nur eine domestizierte Primatenart. Zustimmung also zum sinngemäß lautenden Vorwort.

Welches Mathias Bröckers seinem Buch “Cogito ergo bum” vorangestellt hat. Und tatsächlich ist das 2007 erschienene Buch absolut lesenswert.

Wie sieht es zum Beispiel mit dem “Grünen Punkt” aus, welcher so allgegenwärtig ist, dass sich niemand mehr für ihn interessiert, und jegliche Verpackungen mit oder ohne Punkt in der Recyclingtonne landen. Kein Symbol hat (laut Bröckers) heutzutage eine höhere Auflage. Richtig entsorgt wird aber nicht unser Müll damit, sondern nur unser schlechtes Gewissen. Das Konzept an sich ist gescheitert.

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