Zeitraffer-Cam

Der Pi dient hier als regelmaessiger Aufnehmer von Fotos von zwei Hyazinthen, welche sich als schnell wachsende Pflanzen im Wohnbereich recht gut fuer Zeitrafferaufnahmen eignen.

Dazu wurde der zusaetzliche Kleincomputer im Netz per LAN angehaengt und erhielt einen Cronjob, welcher alle 3 Minuten ein Bild ueber die originale Pi-Cam (auf einem transparenten Standard-Gehaeuse fixiert) aufnimmt.

Wir wollten nur jede Stunde ein Foto, deshalb uebernimmt der fhem-Server, welcher auf unserem Home-Raspi laeuft, die Steuerung einer Homematic-Steckdose fuer jeweils 5 Minuten zu Beginn jeder Stunde.

Dadurch nimmt unser „Slave“ mit Kamera nur genau einmal pro Stunde auf. Gleichzeitig wird ueber den selben Dosen-Anschluss noch eine Lampe geschalten, so dass auch in den Nachtstunden ein verwertbares Bild entsteht.

Unser Aufnahme-Raspi und die Cam sind also vor den Pflanzen mit Klebeband fixiert. Ueber eine Woche entstehen etwas ueber 160 Aufnahmen. „Schlechte“ Aufnahmen wurden dann noch geloescht.

Die am Pi steckende SD-Karte war dann auch nur Backup, wir haben gleich alles auf ein Verzeichnis auf dem Hausserver uebertragen lassen. Danach dann die Weiterverarbeitung der Bilder. Dazu ist auf die PIL (Python-Image-Library) zurueckgegriffen und ein kleines Skript geschrieben worden, welches aus jeweils benachbarten Bildern ein Zwischenbild mittels Ueberblendung generiert hat…

Im Ergebnis standen dann etwas ueber 600 Bilder zur Verfuegung, Helligkeitsblitzer konnten ziemlich eliminiert werden. Im resultierenden Film sieht man dann noch den „Tagesablauf“ mit Daemmerung und Nacht, aber das ist ja gar nicht schlimm, denke ich. Mit 10 Bildern pro Sekunde ist der Film als „Demonstration“ dann wohl auch ganz gut brauchbar…

Swen Hopfe

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